Schreiben – reine Übungssache?

Wortinseln

Noch vor einem Jahr hatte ich erhebliche Bedenken, was Wortzahlvorgaben und ein festes Schreibpensum betrifft. In Schreiben unter Zwang habe ich mich explizit dagegen ausgesprochen, mir selbst ein Arbeitspensum aufzuerlegen.
Heute sehe ich das anders. Wie in meinem letzten WIP beschrieben, liegt meine durchschnittliche Erwartung bei 500 Wörtern am Tag, an freien Tagen bei 1000 Wörtern, und ich denke darüber nach, die Wortzahlvorgabe anzuheben.

Damals wäre das unvorstellbar gewesen.

Zum Verständnis: Ich habe im letzten Jahr nach sechs langen Jahren mein Studium der Germanistik und Philosophie abgeschlossen, zwei sehr schreibintensive Studiengänge. Insgesamt habe ich in dieser Zeit dreiundvierzig Hausarbeiten und Essays sowie meine Examensarbeit geschrieben.

Im Gegensatz zum literarischen Schreiben ist wissenschaftliches Schreiben ziemlich anstrengend. Es geht nicht nur darum, komplizierte Sachverhalte richtig darzulegen, eigene Meinungen sinnvoll zu begründen und sich wissenschaftlich gewählt auszudrücken, sondern erst einmal grundlegend das zu verstehen, was andere über das Thema gesagt haben und dieses…

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