Was glaubst du eigentlich?

für Sinnsucher, Schriftsteller, Blogger und Texter.

Unsere vorgefassten Meinungen, unser Glaube, bringen die Welt, in der wir leben hervor. Und ich meine ausdrücklich nicht, dass sie nur beeinflusst wird. Unsere Einstellungen und Meinungen sind die Ursachen, die zwangsläufig zu den von ihnen intendierten Wirkungen führen.

Was wir in unserem Leben er-leben, haben wir durch Über-Zeugungen hervorgebracht, gezeugt oder er-zeugt. Wie so oft ist die Sprache unserem Verständnis weit voraus. Ist Ihnen das zu esoterisch? Hier ein Zitat von jemandem, der ganz bestimmt nicht unter Esoterik -Verdacht steht.

Ob du glaubst, du kannst es, oder ob du glaubst, du kannst es nicht. Du wirst Recht behalten.

Henry Ford

Glaubenssätze sind die heimlichen Herrscher und das gilt nicht nur für einzelne Personen. Auch Gruppen und ganze Gesellschaften und Communitys im Internet pflegen ihre Glaubenssätze. Und die sind oft wenig hilfreich.

Beispiel für einen verbreiteten negativen Glaubenssatz:

„Ich bin es nicht wert, Erfolg zu haben.“

Wenn dieser Glaubenssatz in Ihnen steckt, ist Ihnen das vielleicht nicht bewusst. Aber Sie werden niemals Erfolg haben, auch nicht, wenn Sie wie verrückt darum kämpfen. Kämpfen nützt nichts. Irgendetwas wird immer dazwischen kommen, auch wenn Sie sich nur noch einen Millimeter vor dem Ziel wähnen.

Das Fatale an einschränkenden Glaubenssätzen ist, dass wir mehr daran hängen als an unserem Glück. Sie sind das, was wir für unsere Identität halten, unser Ego, unser Betriebssystem, unser Code of Conduct. Sie sind das, wovon wir glauben, dass es uns ausmacht. Wir verteidigen sie mit Zähnen und Klauen, auch wenn wir im zehnten Jahr die Couch des Therapeuten durchschwitzen oder unter der Brücke schlafen. Auch in der finstersten Jauchegrube richten wir uns mit ihnen ein, denn ihr Verlust ängstigt uns mehr als der Tod.

Egal, ob wir ein Buch vermarkten oder uns um einen Job bewerben, wir werden, ohne es zu wissen, so handeln, dass wir letztlich den Erfolg zu verhindern – einfach weil damit unser Glaubenssatz widerlegt wäre – Egoverlust.

Dabei trennt uns nur ein winziger Schritt von Freiheit, Glück, Selbstbestimmung und Erfolg. Wir können diese unbewussten Programme erkennen und beeinflussen und den Kurs des Lebens neu bestimmen. Wie das geht, lesen Sie in den nächsten Artikeln. Und dann können Sie besser beschreiben und verstehen, wie Ihre Protagonisten sich entwickeln. Aber sind wir nicht alle die Protagonisten im Film unseres Lebens?

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Ich schreibe für Sinnsucher, Schriftsteller, Blogger und Texter, gebe Kurse in Kreativem Schreiben und Webpublishing. Die Themen reichen von der Charakterisierung über Dialoge, Plotten und Überarbeiten bis zu Hilfestellung bei Veröffentlichung, Web-Publishing und SEO. Weiter beschäftigt mich, was das Schreiben mit uns macht, wie es zur Entwicklung beiträgt, wie es unser Leben mit Sinn erfüllen kann. Über Deine Fragen, Nachrichten und Kommentare freue ich mich.

Herzlichst, D.H. Ludwig, der Sinnfinder.

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5 Kommentare zu „Was glaubst du eigentlich?

    1. Und, schau mal, manche Leute glauben zum Beispiel an Fortschritt durch Wachstum oder essen Bananen, die zuvor mit Gift besprüht wurden. Da richten die, die an den Mond als Würfel glauben noch weniger Schaden an.

      1. Wenn man glaubt, dass der Mond ein Würfel ist, richtet man m.E. gar keinen Schaden an — denn es passiert ja daraufhin nix, es triggert keine Wechselwirkungen (siehe die ganz kurze Kurzsatire „Würfelmond“).

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