Verlag: Custos
Mehr als Twittern ist mein Buch über das Leben und das Schreiben. Es ist in jeder Buchhandlung bestellbar.
Eine Warnung:
In diesem Buch geht es um Dein Leben!
Es ist ein Plädoyer für das Glück der schöpferischen Betätigung und ein Wegweiser, um damit Dein Leben zu verändern

In jeder Buchhandlung erhältlich
oder Online bestellen z.B. bei Lehmanns Media oder Thalia
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Risiken und Nebenwirkungen
sind garantiert!
Schreiben und Veröffentlichen wird als Motor einer inneren Entwicklung begriffen.
Jeder Schritt, von der Klärung der Motivation bis zur erfolgreichen Vermarktung, bietet dabei eine Chance. ‚Mehr als Twittern‘ nimmt kreatives Schreiben auch unter dem Aspekt der algorithmengesteuerten Verbreitungsmöglichkeiten in Buchportalen und Sozialen Medien in den Blick, und nicht zuletzt den Einfluss der Algorithmen – auf den Schreibprozess und auf unser Denken.
Als Schreibcoach, Autor, Blogger und Meditationsschüler begleite ich den Leser auf seinem Weg zu der schöpferischen Instanz in seinem Inneren, zur glückbringenden Nähe von Herz und Geist, und dann wieder hinaus in die geschäftige Welt des digitalen Marktes.
Mehr als Twittern ist ein Populärwissenschaftliches Sachbuch mit 200Seiten. ISBN 978-3-943195-46-0
Inhaltsangabe (Kurzzusammenfassung)
Mehr als Twittern handelt vom Glück des Schreibens und zeigt Wege auf, wie Sie schreibend Ihr Leben verbessern können – und im besten Falle auch das Ihrer Leser. Sie lernen, Ihren Schreibprozess tiefer zu reflektieren, verlieren die Angst vorm leeren Blatt, nehmen eigene Gedanken intensiver wahr, finden Zugang zu ungeahnten inneren Ressourcen und sprengen einengende Konzepte.
Packende und unvergessliche Texte sind das Ergebnis.
Welchen Einfluss hat in diesem Prozess unser materialistisch geprägtes Weltbild? Wie lassen sich die Einflüsse hinderlicher Glaubenssätze auflösen? Wie kommen wir zu einem Leben und Schreiben aus dem Sein?
Welche Erkenntnisse liefert die Psychologie? Was leistet Meditation? Wie verändert sich unser Schreiben und Denken durch Algorithmen, die unsere Texte beurteilen, und ihre Auffindbarkeit und Verbreitung steuern? Wie können das Schreiben und die Vermarktung als Teil einer inneren Entwicklung begriffen werden?
Zielgruppe
Jeder, der einen Einstieg finden will, um eigene Gedanken und Gefühle schreibend zu klären und stimmig zum Ausdruck zu bringen. Jeder, der für seine Texte in den sozialen Medien den eigenen Ton finden will. Medienschaffende finden Informationen zum Trendthema Schreiben im Netz und zur algorithmengetriebenen Verbreitung. Buchautoren und alle, die sich und andere mit Texten bewegen wollen, entdecken neue Wege für ihr kreatives Schaffen.
Alle, die Schreiben als Motor ihrer inneren Entwicklung nutzen möchten, finden Zugang zu der genialen Instanz, die in jedem von uns lebt – eine Glückserfahrung.
Vermarktungswege
Mit Twittern & Co wird Weltpolitik gemacht. ‚Mehr als Twittern‘ nimmt darauf Bezug und bezieht darüber hinaus andere, für das Schreiben immer schon wichtige Trends rund um Achtsamkeit, Meditation und Sinnfindung ein. ‚Mehr als Twittern‘ ist daher ein Medienthema mit spektakulärer Wirkbreite. Für mich als Schreibcoach ist es nicht nur Thema, sondern auch Mission, für die ich auch gerne in den Medien eintrete.
Der Autor
Im Spannungsfeld zwischen Meditationspraxis und Informationstechnologie liegt das Spektrum meiner Erfahrungen. Ich schreibe jeden Tag, unterrichte Kreatives Schreiben und bringe Erfahrungen aus zahlreichen Lesungen (zuletzt im Domforum Köln) ein. Berufliche Praxis in der IT, als Lehrer, Schreibcoach, Autor und Blogger fließt ein.
Wettbewerbe:
Kunstpreis Lotto Rheinland-Pfalz 2007 für die Short Story ‚Das einfache Leben.‘
Kommerzielle Veröffentlichungen:
Hörbuch: Das Leben…ganz einfach. Bei Zwallala in Köln, 2013.
Vom Bleiben und Schwinden. Short Story: Keine Angst. (Anthologie), Heider-Verlag, Bergisch-Gladbach, 2018.
Zahlreiche Selbstveröffentlichungen
Etwa 70 Artikel auf eigenem Blog mit zur Zeit etwa 100 Lesern je Beitrag.
Ein Blick auf das Literaturverzeichnis von ‚Mehr als Twittern, Schreiben als Weg‘
Kleine Auswahl aus der Literaturliste von „Mehr als Twittern“, schreiben als Weg
Inhaltsverzeichnis von ‚Mehr als Twittern‘
1. Warnung
Es geht um Ihr Leben I Zweifeln Sie alles an
2. Vom Glück des Schreibens
Nicht auf die Musen warten I Der Flow I Selbstakzeptanz als Bedingung und Ergebnis I ‚Nieder‘-Schreiben bedeutet Verarbeiten I Sich selbst zu vergessen bedeutet sich selbst zu erkennen I Alles ist Welt
Wandern Sie bereits mit Blumenfüßen? I Wandrers Nachtlied in Zeiten der SEO I Geniekult vs Kreativitätsforschung I Methoden, die wirklich helfen
4. Erfinden Sie sich neu.
Ihr Leben wurde Ihnen geschenkt I Es ist an Ihnen, etwas daraus zu machen I Warnung vor ‚Realisten‘ I Kleine Kursänderung – große Wirkung I Erfahrungsberichte I
Hüten Sie die Tore Ihrer Sinne I Dem Künstler Nahrung geben I Kontakt zu Gleichgesinnten
Basisqualifikation Achtsamkeit + Bewusstheit I Kunst ohne Werk I Nach nichts streben I Kopfkino I Dekonditionierung I Befreiung I Leben und Schreiben aus dem Sein
6. Legen Sie sich das passende Weltbild zu
‚Tote Materieklumpen in einem leeren Universum‘ oder ‚reich, voller Gefühl und zauberhaft?‘ I Physiker reden wie Poeten I
Bewusstsein – nichts als Materie?
7. Glaubenssätze
Heimliche Herrscher I Einstellungen und Meinungen verursachen zwangsläufig Lebensumstände I Ich bin es nicht wert, Erfolg zu haben I Wie Sie die Weichen neu stellen I Glaubenssätze Ihrer Figuren
8. Zeit gewinnen
Es geht um viel mehr als nur Zeit I Analysieren Sie jede Minute, jeden Gedanken I Übertriebene materielle Ansprüche I Menschen, die nur Kraft kosten I Medienkonsum I Machen Sie den Kehraus I Schreiben, selbstverständlich wie Zähne putzen
9. Machen Sie sich zum Schriftsteller
Werden Sie verrückt I Den eigenen Gedanken und Gefühlen trauen I Die Türe hinter sich schließen I Die Nähe zu Herz und Geist I Schicksale von Schriftstellern I
10. Schreiben Sie Ihr Drama
Protagonist I Gegenspieler I Grundkonflikt I Innere Entwicklung I Handlung I Passanten kleine Stegreif-Dramen andichten
11. Worüber möchten Sie schreiben und warum?
Wofür brennen Sie? I Ihre Botschaft in einem Satz I Akzeptieren Sie die Unbeständigkeit I Autobiographie? Wer soll die lesen? I Erfahrungen von Seminarteilnehmern
12 Charakterisierung – besser als Gott
Sie können es besser I Was wollen Ihre Figuren? I Gute und schlechte Eigenschaften I Welche Entwicklung durchlaufen sie? I Welche Funktion haben sie für die Geschichte I Welche Funktion haben sie für die anderen Figuren I Einfache Anleitung zum Charakterisieren I Protagonist und Antagonist können dem Konflikt nicht ausweichen I Der dominante Eindruck I Charakterisierung durch Namen I Der Antagonist: Sympathy for the Devil I Hat Ihre Figur ein Geheimnis? I In der Charakterisierung steckt schon eine Geschichte I Übungen I Charakterisieren als Chance für persönliche Entwicklung
13 In einfachen Schritten zum Entwurf
Haben Sie etwas zu sagen? I Ihre Geschichte aus einem Satz entwickeln I Plotten I Grundmuster I Mensch + Gesellschaft sind die bestimmenden Faktoren I Übungen I Ihre Prämisse I Beispiele für Prämissen I Konflikte I
14. Genres
Auf den Schultern von Riesen I Konventionen sind Hilfsmittel I Malen nach Zahlen I Genremix ist erwünscht I Genres + Schlüsselszenen kennen
15. Erzählperspektive, Erzählhaltung und Erzählzeit
Perspektivwechsel I Flexible Blickwinkel beim Schreiben und im Leben I Wer erzählt? I Erzählhaltungen I Die Illusion von Zeit und Reihenfolge I Tempo I Spielerische Übungen I Endlichkeit I Wie gehen Ihre Figuren damit um? I Komplexe Erzählformen I Kunst um der Kunst willen? I Was wollen Ihre Leser? I Worauf es ankommt
16. Dialoge, Beziehungen, Konflikte
Die Hölle…I Scarlett ohne Rhett? I Glaubenssätze I Konflikte I Entwicklungen I Figuren in Aktion I Annas geheimes Tagebuch I ‚Ich liebe Dich ja eigentlich auch I Dialog als Bühnenstück I Körpersprache mit Beispielen I Idiolekte I Soziolekte I Übungen
17. Spannung aufbauen
Vorausdeutung I Innerer Konflikt I Äußerer Konflikt I Szenenwechsel I Tiefe Gefühle durch Motivation-Reaction-Units.
‚Liebe ist nur ein Wort‘ I ‚Beherrsche die Sache, dann folgen die Worte.‘ I Wissen Sie, wie man ein Pferd sattelt? I Keine ‚Autos‘ und keine ‚Bäume‘ I Im speziellen Wort steckt schon eine Geschichte I Füllwörter mit Augenmaß I Stilmittel auf Wort-und Satzebene mit Beispielen I
19. Mehr Gefühle
Katharsis oder distanzierter Blick? I Wobei können Sie heulen? I Teilhabe an der inneren Entwicklung I Zeigen statt Sagen I Resonanz I Körpersprache I Farbpsychologie I Natur I Musik I Gefühle nach Kategorien
20. Überarbeiten, so wichtig wie das Schreiben
‚Der erste Entwurf ist immer Mist‘ I Überarbeiten in klaren Schritten I Fragen an Ihre Figuren I Schillernde Figur? I Glaubwürdiger Konflikt? I Klare Prämisse? I Innere Entwicklung I Testleser I Lektoren I Eigene Sichtweise in Frage stellen I Eine Übung, auch für Ihr Leben
21. Die Lesung – Dschungelcamp für Schriftsteller
Es geht um Selbstdarstellung I Akribische Planung zeugt von Wertschätzung für Ihr Werk I Umgang mit Mikrophonen, Mikrophonstativen, Mikrophonkabeln, Readern und Manuskripten I Kritik ist Informationsgewinn.
22. Selbstvermarktung mit Sigmund Freud
Am Anfang steht das Erträumen I Über den Erfolg entscheiden Ihre Glaubenssätze I Erfolg als Egoverlust I Geld verdirbt den Charakter? I Meine Eltern sind schuld I Umgang mit Glaubenssätzen I Große Wäsche für Ihren Geist
23 Der Buchmarkt
Ihr Buch ist eins von 2,5 Millionen I Editionsformen I Selbstvermarktung I Agentur I Verlag I Erlöse I Checkliste Vermarktung I Präsenz im Netz I Wer soll Ihr Buch lesen? I Wo treffen sich diese Menschen im Netz? I Welche Suchbegriffe geben sie ein? I Welche Seiten werden mit diesen Begriffen gefunden? I Ist das genau Ihr Thema? I Suchmaschinengerechte Texte
24. Texte im Netz
Sie konkurrieren mit einer Milliarde Webseiten I Teil einer Community werden I Backlinks I Podcasten I Keywords I Keyphrases I URL I Seitentitel I Überschriften und Textinhalte I SEO-Text I Der Tod des Autors I Empfehlungen der neuen Götter aus der Maschine I Newsletter und Call to Action I Rankingfaktor Nummer 1: Die Qualität Ihres Textes
25 Epilog
Falls Ihnen das alles zu viel ist…I Die zwei Euro- und zehn Minuten-Lösung
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Herzlichst, D.H. Ludwig, der Sinnfinder von Schreibrausch.
Ich schreibe für Sinnsucher, Schriftsteller, Blogger und Texter, gebe Kurse in Kreativem Schreiben und Webpublishing. Die Themen reichen von der Charakterisierung über Dialoge, Plotten und Überarbeiten bis zu Hilfestellung bei Veröffentlichung, Web-Publishing und SEO. Weiter beschäftigt mich, was das Schreiben mit uns macht, wie es zur Entwicklung beiträgt, wie es unser Leben mit Sinn erfüllen kann. Humor kommt dabei nicht zu kurz. Über Deine Fragen, Nachrichten und Kommentare freue ich mich.
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Erfahrungen mit Liebscher und Bracht Das schreibt die Presse
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Leserstimmen
was für ein wunderbares Buch. Ich gratuliere.
Auf den Punkt geschrieben
In ALLEN Fragen umfassend (ohne Langatmigkeit)
Kompetent Spannend und humorvoll.
Es zieht einen unwiderstehlich rein.
Irma Becker, Autorin, Brücken Sulzer Verlag
00aadc 008000 339966 Achtsamkeit Blogger Buch schreiben Charakterisierung Clustering creative writing Dialog Dialog schreiben Fiction Gefühle vermitteln Gut und lebendig schreiben Konflikt Korrektur Kreative Schreiben Kreatives Schreiben Kreativität Literatur Manuskript Motivation Plotten Prämisse Sachtexte Schreibwerkstatt Schriftsteller Selbsterkenntnis SEO Sinn Sinnsucher Spannung erzeugen Stil Struktur Tagebuch Texter
Zum Seminar ‚Mehr als Twittern‘

Herzlichst, D.H. Ludwig, der Sinnfinder von Schreibrausch.
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Erfahrungen mit Liebscher und Bracht Das schreibt die Presse
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klasse! glückwunsch zur veröffentlichung. ist das auch über den „normalen“ buchhandel erhältlich? dann schaue ich dort mal. viel erfolg mit dem buch und viele neue und treue leser und leserinnen wünsche ich dir! und selbst auch weiterhin viel freude beim meditieren und kreativen schaffen.
Danke für Deine guten Wünsche! Sobald das Buch im Buchhandel ist, gebe ich noch mal Bescheid. Derzeit gibt es schon Einiges an Vorbestellungen beim Verlag, ich hoffe, der lässt genug drucken. Dir alles Gute.
danke! ich wünsche dir gute verkaufszahlen! gibt es denn schon irgendwo eine verfügbare leseprobe?
Leseproben
…davon habe ich etwa 60 verschickt. An Verlage und Agenten. Ich kann Dir eine davon mailen. Aber binnen Kurzem gibt es sie natürlich auch im Netz.
ach so! ja, natürlich dürftest du mir eine version schicken, aber ich dachte, meine frage zielte auf eine leseprobe im netz ab. manchmal gibt es ja schon auszüge zu lesen, das meinte ich.
Wo kann man denn Zur Zeit was von Dir lesen?
in meinem blog.
ich finde dein buchcover übrigens super. richtig toll geworden.
Das Kompliment reiche ich weiter an Saga Grünwald bei Custos. Immerhin, der Buchtitel und der Text auf der Rückseite sind von mir, die Verdichtung von einem Jahr Exposé -schreiben.
ist eine tolle aufmachung und macht neugierig aufs buch.
https://stadtzottel.wordpress.com/ch, du Blogst auf https://stadtzottel.wordpress.com/
ja, genau. das ist das verlinkte blog zu mir. das weißt du doch, oder? du folgst mir doch schon eine ganze weile.
Textprobe.
2. Vom Glück des Schreibens
Dem Glücklichen, sagt man, schlägt keine Stunde. Vielleicht haben Sie es ja schon erlebt: Sie folgen schreibend Ihren Gedanken und Assoziationen. Ein Spiel von Bedeutungsebenen flutet Herz und Geist. Der Alltag bleibt draußen. Kein Radio, keine Mails. Vielleicht haben Sie vergessen, die Heizung anzustellen und nicht einmal bemerkt, wie kalt es ist. In der Kaffeetasse dümpelt einsam ein Rest des heißgeliebten Getränks. Und wo ist eigentlich das Handy?
sehr schön! genau so! 🙂
Lieber Dirk,
auch von mir einen sehr herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung!
Wenn man lange mit etwas „schwanger geht“, was dann tatsächlich geboren wird – – – das ist ein tolles Gefühl, oder? Koste es aus!
Ich bin gespannt auf das Buch, gerade weil das kreative Werden, das kreative zu-sich-Kommen ja auch mein Thema ist. 🙂
Herzliche Grüße
Sabine
Danke, liebe Sabine, für deine anteilnahme an meiner ‚Schwangerschaft‘. Aber jetzt, die Geburt ist auch nicht soo einfach: Wie so oft, wenn Träume wahr werden, stellt sich die Sache doch anders dar, als erwartet: 1 Jahr schreiben, 1 Jahr Lektorate, 1 Jahr Verlage und Agenturen anschreiben, das Vertragliche mit dem Custos-Verlag klären und jetzt: Vermarktung. Auch wieder viel viel Arbeit. zum Glück gibt es viele, die mich unterstützen. Aber klar: ‚Verlagsautor‘ das ist für mich schon was. Das ist für mich mehr als ein Luxusauto oder eine teure Weltreise. Nochmals danke und sobald das buch im handel ist, werde ich die große welle machen, – müssen.
Lieber Dirk, das hört sich nach einem feinem Buch an. Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung. Werde mal in Deinen Blog hineinschnuppern. Herzliche Grüße, Susanne
Danke Susanne, und viel Freude beim Schnuppern.
schreiben als »glücks-oder unglückserfahrung« ist
und bleibt der antrieb, seitdem es komödie und trauerspiel gibt.
der motor, obgleich der mensch kaum eine maschine, noch das automobil, sonstiges vehikel, flugzeug oder raumschiff und fortbewegungmaschine ist und vermutlich in nächster zeit auch nicht werden wird. der persönlichen entwicklung:en zu gleich und angleichend, die sich schreibend ausdrücken möchte: jeder satz, jedes wort und jeder schritt, vom klären der motivation bis zur erfolgreichen vermarktung?! ist eine chance?!. und sollte vermutlich bewusst, zielstrebig und diszipliniert sowie sehr konsequent erfolgen. dies tönt, klingt und liest sich wie jeder x-beliebiger werbetext oder beilage, die man konsumiert; sorry, dies muss jetzt und hier auch so sein dürfen: „mehr als twittern“ nimmt das »kreative schreiben« neu in den blick – auch unter dem aspekt der verbreitungsmöglichkeiten in den sozialen medien: als schreibcoach, autor, erfolgreicher blogger und meditationsschüler begleite ich den leser! [und nicht den selbst schreibenden und twitternden menschen] auf seinem weg zu der genialen [der genieglaube reiẞt irgendwie nicht ab: dieser glaube an das genie und dieser begriff selbst haben sich in deutschland seit der zweiten Hälfte des 18. jahrhunderts entwickelt, insbesondere durch die literarischen und philosophischen strömungen des sturm und drang, der klassik und der romantik. dieser begriff wurde zu einem zentralen bestandteil der deutschen kultur und des selbstverständnisses schöpferischer individuen.] instanz, die in jedem von uns lebt und schon so manchen in den »wahnsinn« trieb. entsprechende beispiele sind ja auch den lesenden bekannt. wohlwissend, wie schwer es heute geworden ist, etwas prägnant und leicht verständlich schreiben und beurteilen zu wollen, muss diese kleine kritik beim allem engagement ein buch und handbuch zu publizieren, wozu ich natürlich gratuliere, auch noch möglich sein und bleiben
Hallo und Danke für Deine Gedanken.
‚der motor, obgleich der mensch kaum eine maschine, noch das automobil, sonstiges vehikel, flugzeug oder raumschiff und fortbewegungmaschine ist‘.
Der Motor ist ja hier nur eine Metapher. Dass der Mensch eine Maschine ist, wird ja nicht behauptet. -Immerhin kann es sein, dass der Begriff‘ ‚Motor‘ bei Menschen negative Gefühle weckt. Bei mir ist das nicht so.
‚dies tönt, klingt und liest sich wie jeder x-beliebiger werbetext‘.
Das ist tatsächlich ein Werbetext. dafür geniere ich mich nicht.
‚der genieglaube reiẞt irgendwie nicht ab‘
da empfehle ich das Buch zu lesen und nicht nur das Exposé. Da wird der Genieglaube nämlich demontiert.
Nochmals Danke!
hallo und danke für die prompte, postherorische und prägnante antwort.
dies aufmerksame lesen und schreiben,
die auch davon zeugen, den spass und den humor bei der »komplexität des scheiterns« nicht zu verlieren:
metaphern sind ein mächtiges sprachliches werkzeug,
das menschen zur kommunikation nutzen, um abstrakte
und komplexe ideen verständlich zu machen, emotionale reaktionen
zu erzeugen {wie offensichtlich zu erkennen ist} und, um die bzw. ihre »kommunikation« kreativ und ausdrucksstark zu gestalten. metaphern sind tief in der menschlichen kultur verwurzelt und spielen die wesentliche rolle in der art und weise, wie wir die welt verstehen und uns darin sprachlich, schriftlich und schreibend ausdrücken. gut, zu wissen, dass der motor bei ihnen keine negativen gefühlen weckt und sie eventuell nie bei laufendem motor im stau stehen müssen? schreiben und veröffentlichen wird als „motor einer inneren entwicklung“ begriffen und sie greifen dabei in die »populärwissenschaftliche« sachbuchkiste, um ihr buch zu vermarkten und gleichzeitig zu empfehlen, dies über das exposé hinaus zu lesen.
meines wissens und kenntnisstand entsprechend haben populäre wissenschaftliche bücher in der regel keine exposés im gleichen sinne wie akademische arbeiten oder wissenschaftliche artikel. marginal bemerkt. ihre einträge werden in parallelen und formalen elementen angegeben, die beliebt sind und häufig für mehr information und gegenseitige »bekanntmachung« verwendet werden.
ja, die zusammenfassung ihres buches (ähnlich einem exposé) habe ich gelesen und sie war bislang ausreichend, um hier auf »schreibrausch« zu antworten.
wobei mich in erster linie interessiert, woran sie einen oder ihren schreibrausch erkennen?
wie sie diesen schreibrausch deuten und beurteilen?
wann und wodurch oder womit dieser schreibrausch einsetzt?
wie sie den schreibrausch beeinflussen?
doch, der zweck und die zielgruppe des buches: jeder
und kaum jede, dies ist sofort auf- und sinnfällig :
„sie konkurrieren mit einer milliarde webseiten (mindestens) I teil einer
community werden (ist twitter keine community?) I backlinks I podcasten I keywords I keyphrases I url I seitentitel I überschriften und textinhalte I seo texte usw.“ die gliederung oder das inhaltsverzeichnis sind entsprechend umfangreich.
es gibt gut gründe
sinnsuchend, schriftstellerisch, bloggend und textend als »homo faber« heute tätig zu werden.
doch der soziale druck, formen und funktionen des verhaltens anderen gegenüber zu legitimieren (oder legitimieren zu müssen), ist in der individualisierten kommunikationsgesellschaft des 21. jahrhunderts – aus meiner sicht und nach meinen beobachtungen – gewachsen. missverständnisse wollen behoben, verstöẞe gegen soziale konventionen belegt, das eigene wie das fremde image im sinne ausgewogener und effizienter kommunikationsverhältnisse bedacht sein – sonst bewegt sich nichts.
Hallo und Danke für Ihre Worte.
Was es mit dem Titel ‚Schreibrausch‘ auf sich hat, kann ich erklären.
Er geht auf eine Anekdote über Franz Kafka zurück:
Franz Kafka schrieb seine Erzählung Das Urteil in einer einzigen Nacht nieder und berichtete von rauschhaften Glückszuständen. Er beschrieb eine Vater-Sohn-Beziehung, die für beide tödlich endet. Warum konnte ihn das glücklich machen? Dem Werk liegt ein schmerzhafter Konflikt zugrunde, der Kafkas Leben und Persönlichkeit nachhaltig geprägt hatte. Versuche, mit seinem Vater zu reden, waren gescheitert. Der Vater war blind für eigene Anteile am Konflikt. Er warf seinem Sohn Kälte und Undankbarkeit vor, verurteilte ihn und alles, was er tat. Kafka schrieb es sich von der Seele. Es ging um nichts Geringeres als um sein Leben. Durch Projektion seines Problems auf die Protagonisten fand er psychische Entlastung, zugleich wurden ihm im nächtlichen Flow rauschhafte Glückszustände zuteil.
Mit dem restlichen Teil Ihres Beitrags bin ich noch nicht so weit und tröste mich mit einem Zitat von Dogen Zenji:
Wenn du verstehst, sind die Dinge wie sie sind.
Wenn du nicht verstehst, sind die Dinge wie sie sind.
Mehr von Dogen.
https://wp.me/p9Tf6k-1SX
nun,
es wird sich zeigen, inwieweit sie sich auf diesen kommentar freuen und diesen veröffentlichen oder einfach löschen; bzw. unterdrücken, wie es die meisten heute tun, denn die »kritik« als echo und reaktion des aufmerksamen lesens und schreibens wird heute kaum mehr gewünscht
hallo und ebenfalls danke für die worte und die er:klärungen:
wunderbar, scheint perfekt ins diesjährige kafka jahr bzw. zum »autor« zu paẞen.
kürzlich las ich, dass kafka an ebenjenem 3. April sich unrettbar krank meldet und er schrieb an seine freund max brod: »vorstellungen wie z.b. die, dass ich ausgestreckt auf dem boden liege, wie ein braten zerschnitten bin und ein solches fleischstück langsam mit der hand einem hund in der ecke zuschiebe – solche vorstellungen sind die tägliche nahrung meines kopfes.« und im tagebuch: »immerfort die vorstellung eines breiten selchermesser, das eiligst und mit mechanischer regelmäẞigkeit von der seite her in mich hineinfährt und ganz dünne querschnitte losschneidet, die bei der schnellen arbeit fest eingerollt davonfliegen.« so geht es nicht weiter.
die freunde sind alarmiert,
kafka selbst hat ernsthaft angst durchzudrehen. er schläft kaum noch, hat kopfschmerzen und verdauungsprobleme. schreiben kann er überhaupt nicht mehr – höchstens seine briefe an felice nach berlin. aber anders als andere geht kafka nicht zu arzt. er greift zur selbsttherapie. und spricht am 3. april in der gärtnerei dvorskÿ im arbeitervorort nusle vor und bietet seine hilfe zum jäten an. selten hat er angeblich eine lebensklügere entscheidung getroffen als diese: »sich zu erden, als ihm der boden unter den füẞen wankt.«
er darf sich entscheiden zwischen blumen und gemüse und kafka wählt natürlich das gemüsebeet. keiner weiẞ, wie oft er zur gärtnerei gegangen ist. es ist nur bekannt, dass er ende april fluchtartig das weite sucht:e.
die tochter des gärtners zog ihn ins vertrauen. kafka, der durch diese arbeit seine neurasthenie heilen wollte, muss hören, dass der bruder des „fräuleins“, der jan geheissen haben soll und der eigentliche gärtner war sowie voraussichtlich der nachfolger des alten dvorskÿ, ja bereits schon besitzer des blumengartens, sich vor 2 monaten im alter von 27 jahren aus melancholie vergiftet hatte. selbst dort also, wo er sich erholung suchte von seinen inneren leiden, drohte die tödliche melancholie. verstört, verlässt kafka die gärtnerei. kein stiller ort, nirgends.
ja, kafka schreib es sich von der seele; silke heimes „schreib es dir von der seele“ kreatives schreiben leicht gemacht. wie sie sich motivieren, S. 69.
lesen beruhigt. literatur erzeugt einen affektiven widerhall.
in jedem fall können die »worte eines fremden textes« gleichsam wie ein #schlüssel wirken, der zur öffnung unserer persönlichsten gefühlsarchive & erinnerungen dient.
“solltest du wirklich die augen öffnen und sehen,
du würdest dein ebenbild in allen bildern erblicken. und solltest du deine ohren öffnen und hören, du würdest deine eigene stimme in allen stimmen hören.“
―khalil gibran, 1883-1931 dichter, philosoph und maler
Danke!
Sehr cooles Cover! Wirkt einfach, aber genau passend. Viele „überladen“ das sehr.
Danke, das hat die Verlegerin persönlich gemacht.
Twitter??? Gab es das wirklich, damals, in der digitalen Steinzeit?
Twittern heißt auf Deutsch ‚Zwitschern‘ und hat nichts mit dem Namen des Nachrichtenportals zu tun. Deshalb auch die Flaumfeder auf dem Cover. Das Buch ist nichts für (geistige) Leichtgewichte. https://www.lehmanns.de/shop/geisteswissenschaften/64945279-9783943195460-mehr-als-twittern